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29.10.2015 09:00 | News

Pflegekosten-Zuschuss

Was ist der Pflegekosten-Zuschuss?

Der Pflegekosten-Zuschuss ist eine finanzielle Hilfe für barrierefreie Umbaumaßnahmen, die bei der Pflegeversicherung beantragt werden kann. Die wichtigste Voraussetzung für eine Gewährung des Zuschusses ist die Einstufung in eine Pflegestufe.

Wie hoch ist der Pflegekosten-Zuschuss?

Die Pflegeversicherung kann seit dem 01.01.2015 bei Vorliegen der Pflegestufe 0, 1, 2 oder 3 einen Zuschuss bis zu € 4.000,– pro Person gewähren. Dieser Zuschuss lag bis zuletzt noch bei maximal € 2.557,– und wurde zum 1. Januar 2015 erhöht. Besonders attraktiv: Bis zu 4 Bewohner können ihre Zuschüsse „zusammenlegen“.

Wer erhält den Pflegekosten-Zuschuss?

Grundsätzlich kann jeder Bürger einen Zuschuss bei seiner Pflegeversicherung beantragen, vorausgesetzt eine Pflegestufe liegt vor. Es besteht zwar kein Rechtsanspruch, aber nach unserer Erfahrung wird der Zuschuss mit hoher Wahrscheinlichkeit bewilligt. Die Förderung kann bei Kauf, aber auch bei einem Lifta zur Miete oder mit Finanzierung bewilligt werden.

Wie beantragt man den Pflegekosten-Zuschuss?

Wer noch keine Pflegeleistungen erhält, stellt einen Antrag bei seiner Pflegeversicherung. Der Antrag kann kurz und formlos sein. Die Pflegeversicherung schickt dann ein Formular, das ausgefüllt und zurückgesendet werden muss. Benötigen Sie Hilfe bei der Beantragung? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gern!

Pflegestärkungsgesetz: Was sich zum 1.1.2015 geändert hat

Mit der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes vom 1. Januar 2015 steigen die Sach- und Pflegeleistungen an. Die Pflegebedürftigen aber auch deren Angehörige erhalten mehr finanzielle und praktische Unterstützung. Betreuungs- und Hilfsangebote werden ausgebaut, die Zahl der Betreuungskräfte wird erhöht. Jeder Pflegebedürftige hat nun Anspruch auf eine Betreuungs- bzw. Entlastungsleistung. Auch der Zuschuss für barrierefreie Umbaumaßnahmen, wie bspw. für einen Treppenlift, der bisher bei maximal € 2.557,- lag, wird nun auf bis zu € 4.000,- angehoben.


KfW-Zuschuss

Was ist der KfW-Zuschuss?

Seit Oktober 2014 bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ wieder eine Zuschussvariante aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) an. Wer also in seinem Wohnraum durch einen Umbau Barrieren reduziert und dadurch eine „altersgerechte“ Wohnsituation schafft, kann dafür den KfW-Zuschuss beantragen.

Wie hoch ist der KfW-Zuschuss?

Pro Wohneinheit werden 8 % (bis zu € 4.000,–) der förderfähigen Investitionskosten übernommen.  Für einen Lifta Treppenlift könnten somit durchschnittlich etwa € 1.000,– Zuschuss beantragt werden.

Wer erhält den KfW-Zuschuss?

Den Zuschuss können private Eigentümer von Wohnimmobilien, Wohnungsgenossenschaften und Mieter beantragen, die Barrieren reduzieren möchten. Ebenso sind Ersterwerber einer altersgerecht umgebauten Immobilie förderberechtigt.

Wie beantragt man den KfW-Zuschuss?

Die Antragsstellung erfolgt bei der KfW. Bei der Beantragung des Zuschusses ist darauf zu achten, dass diese immer vor dem Start der Umbaumaßnahme erfolgt. Erfahren Sie mehr bei unseren Mitarbeitern.


Steuerliche Absetzbarkeit

Was ist steuerlich absetzbar?

Die Kosten für die Anschaffung eines Treppenliftes können grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden. Neben dem Behinderten-Pauschbetrag können die Aufwendungen für einen Treppenschräglift als "Außergewöhnliche Belastung" berücksichtigt werden. Als „Außergewöhnliche Belastung“ gelten Krankheitskosten, wie Medikamente, Fahrt – und Arztkosten, die ein zumutbares Maß überschreiten. Wie viel dem Einzelnen dabei zumutbar ist, hängt von seinem Einkommen ab.

Welcher Betrag ist steuerlich absetzbar?

Die Steuerersparnis richtet sich individuell nach den persönlichen Einkommens- und Familienverhältnissen. Ein steuerlicher Abzug ist auch dann möglich, wenn ein Zuschuss der Pflegeversicherung bewilligt wurde.

Wer kann steuerlich absetzen?

Jeder Mieter oder Besitzer einer Immobilie kann nach der Anschaffung eines Treppenliftes die Kosten steuerlich geltend machen.

Wie beantragt man die steuerliche Absetzbarkeit?

Die Kosten für die Anschaffung eines Treppenliftes können Sie unter dem Punkt "Außergewöhnliche Belastung" mit Ihrer jährlichen Steuererklärung einreichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater oder Ihrem Lohnsteuerbüro.


Zinsgünstige Darlehen durch die KfW

Was ist ein zinsgünstiges Darlehen der KfW?

Im Rahmen des Programms „159 – Altersgerecht Umbauen“ bietet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für die Anschaffung eines Treppenliftes ein Darlehen mit außergewöhnlichen Konditionen.

Welche Darlehenshöhe wird von der KfW gewährt?

Bei einem effektiven Zinssatz ab 0,75 % p. a. kann der Kauf eines Lifta zu 100 % finanziert werden. Das Darlehen kann je Wohneinheit bis maximal € 50.000 – betragen, bei bis zu 30 Jahren Laufzeit.

Wer erhält das zinsgünstige Darlehen der KfW?

Angesprochen sind mit diesem Programm private Selbstnutzer und Vermieter, Wohnungsunternehmen sowie Mieter von Wohnimmobilien.

Wie beantragt man das zinsgünstige Darlehen der KfW?

Die Antragsstellung erfolgt bei der KfW.  Wir informieren Sie gern über alle Details in einem unverbindlichen Termin.


Regionale Förderung

Regionale Förderungen gibt es derzeit in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie in der Region Hannover und in der Stadt Mannheim als Zuschuss oder Darlehen. Unsere Lifta Berater informieren Sie gerne über die Fördermöglichkeiten in Ihrer Region.


Zuschüsse durch andere Träger

Bei Unfallgeschädigten:

•    die Berufsgenossenschaft bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten

•    die gegnerische Haftpflichtversicherung bei Fremdverschulden

Für Kriegsopfer und bei Wehrdienstverletzungen:

•    die Hauptfürsorgestelle, der Landeswohlfahrtsverband

•    der Verband der Kriegsversehrten

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